FAQs
 



 
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Häufig gestellte Fragen.

Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung von Fragen, denen wir in unserer Arbeit täglich begegnen. Wir beantworten sie gerne.

Frage: Was geschieht mit meinen Unterlagen?
Antwort:
Ihre Unterlagen werden streng vertraulich behandelt. Mit Ihnen zusammen sucht unser Team nach der besten Lösung.

Frage: Was kann ich von einem Therapeuten einer Therapeutin erwarten?
Antwort:
Es gilt Ihre Persönlichkeit zu fördern und zu stärken, so dass Sie eigenverantwortlich auf Ihre  Genesung hinarbeiten.

Frage: Wie weiss ich, ob ich beim Richtigen bin? Wie merke ich, dass er mir helfen will oder kann? 
Antwort:
Die Grundvoraussetzung für jede Therapie ist das ausdrückliche Vertrauen beider Partner  in Sinn und Erfolg derselben, in der man nicht gezwungen sondern überzeugt wird und in der Probleme nicht durch Gewalt und einseitige autoritäre Kontrolle, sondern durch gemeinsame Gespräche und partnerschaftliche Zusammenarbeit gelöst werden.   
 
Frage:  Muss ich alle Fragen beantworten?
Antwort:
Der Therapeut soll Ihre Eigenständigkeit (Autonomie) respektieren, indem er nicht wertet und indem er sich sich neutral verhält. Neutral heisst nicht ohne Interesse und ohne Einfühlsamkeit Ihnen gegenüber.
Der Therapeut wird Zeuge eines Verbrechens und muss sich auf die Seite des Opfers stellen können. Es muss somit ein solidarisches Arbeitsbündnis aufgebaut werden. 
 
Frage: Muss ich mich beim Psychiater auf ein Sofa legen? Muss ich mich ausziehen?
Antwort:
Nein, sicher nicht.
Kein Streicheln, Küssen, Entkleiden, kein gemeinsames Sitzen auf einem Sofa oder Liegen im Bett. Sollten Sie in eine solche Situation geraten, brechen Sie die Sitzung sofort ab. Das Trauma, die frühere Abhängigkeitsbeziehung wiederholt sich, die Behandlung schadet dann mehr als sie nützt.
Therapeut und Patient sind sich während der Behandlung geistig nahe, umso wichtiger ist es, die Grenzen des Kontakts zwischen zwei Fremden strikt einzuhalten. Je mehr das Opfer gefühlsmässig von seiner Hilflosigkeit und Verlassenheit überzeugt ist, desto stärker sehnt es sich nach einem allmächtigen Retter. Gefühle und Stimmungen sind übertragbar und je heftiger sie sind, umso stärkere Reaktionen lösen sie bei Gegenüber aus.
Klare Grenzen sind absolut nötig und schaffen ein sicheres Terrain.
Der Therapeut hat die Verantwortung, die ihm verliehene Fähigkeit einzig für die Genesung des Patienten zu gebrauchen und nie, um eigene Bedürfnisse zu befriedigen. Gesund zu werden, heisst die Persönlichkeit erstarken zu lassen, sich selber wieder zu spüren, nicht in eine neue Abhängigkeit zu gelangen.
Sehen Sie dazu auch: Wie kann ich mich schützen? Wo liegt die Grenze!